tagebuch

Im Dezember 2017 habe ich die Fortbildung PEP© (nach Dr. Bohne) abgeschlossen. PEP© bereichert meine bisherige Arbeitsweise besonders auch im Rahmen von Trauma-Bewältigung. 

In den letzten Jahren beschäftige ich mich schwerpunktmäßig mit den frühen Traumatisierungen und deren Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung, im Besonderen auf die ICH-Entwicklung, die Autonomieentwicklung und die Bindungsfähigkeit.
Frühe Traumata werden erworben während der Schwangerschaft, unter der Geburt und/oder innerhalb der ersten Lebensjahre.

Meine Identität ist die Summe all meiner Lebenserfahrungen und deren Auswirkung auf meine Denk- und Verhaltensoptionen. 

EMDR – „Frei werden von der Vergangenheit“. Wirksame Unterstützung bei belastenden Folgen eines Traumas u. a.

„Die eigentliche Ursache für unser Leiden liegt gewöhnlich darin, wie unsere Erinnerungen an frühere Erlebnisse im Gehirn abgespeichert worden sind – und genau das können wir ändern.“ (Francine Shapiro, Begründerin von EMDR)

Als qualifizierte EMDR-Therapeutin

wende ich EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) als moderne Form der Traumatherapie nicht nur bei der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse an. EMDR wirkt auch effektiv bei Ängsten unterschiedlichster Art, bei Depressionen, Burnout, Zwängen, Schmerzen u. a.

Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird. (A. Adler)

Buchtipp: Träume. Eine Reise in unsere innere Wirklichkeit.

„Einladend locker“ nähert sich der Wissenschaftsautor Stefan Klein dem Phänomen Traum aus neuer Perspektive. Neue Erkenntnisse zeigen, dass sich Träume aus unserer Gegenwart erschließen. Ein gegenwärtiges Gefühl, wie z. B. Prüfungsangst, sucht sich passende Bilder aus der Erinnerung.
Klein zeigt, dass Träume nicht zufällig sind und sie etwas darüber verraten, wie unser Gehirn das produziert, was wir für die Realität halten.

„Selbstsabotage“ – die Bremse in Zeiten der Veränderung? Ein Seminar vom 08.-09. Mai

Es ist als gäbe es in uns einen Teil, der Wünsche, Vorhaben, Verhalten u.a. sabotiert. Als hätten wir eine innere Instanz, die uns davon abhält, das zu erkennen oder zu tun, was wir eigentlich wollen? Die uns daran hindert, einem bestimmten Wunsch oder Ziel nachzugehen? Die uns bei einer Veränderung der Lebensbedingung verunsichert?

Was wäre, wenn diese Instanz vielleicht in guter Absicht auf die Bremse tritt: nicht weil ihr Zufriedenheit, Abenteuer, Freude und Glück, sondern weil ihr in erster Linie unsere Sicherheit und unser Überleben am Herzen liegt? Was wäre, wenn diese Instanz aufgrund längst überholter Erfahrungen und Prägungen reagiert und nicht den aktuellen Stand meiner Fähigkeiten kennt?

Dieser Workshop gibt Einblicke, wie die „Selbstsabotage“ funktioniert. Und wir gehen mit diversen Methoden an die Auflösung von Selbstsabotage Mustern, wie z. B.

  • Überzeugungen und Gedanken, mit denen wir uns selbst im Wege stehen.
  • Ängsten und Befürchtungen, negativen Gefühlen
  • Verhaltensmustern, die so gar nicht förderlich für uns sind, für unsere Gesundheit, unser Wohl.

Damit unsere innere Instanz auf dem neuesten Stand ankommt. Und die gewünschte Veränderung möglich und leicht wird. 
Die Methoden mit denen wir arbeiten: Eft (Klopfakupressur), wingwave® und andere – für mehr Lebensfreude, Gesundheit und Sicherheit.
08.-09. Mai
Freitag: 17:30-21:00 Uhr
Samstag: 10:00-17:30 Uhr
Raum Kiel, Investition: 150€ (incl. MwSt.)

Buchtipp

Wilhelm Schmid: Gelassenheit. Was wir gewinnen, wenn wir älter werden.
Ich empfehle dieses Büchlein allen,
  • die bereits jenseits der 50 Jahre sind und auf das Älterwerden blicken – mit Gelassenheit oder auch Sorge und vielen Fragen.
  • die nach dem Tod der eigenen Eltern jetzt an vorderster Stelle stehen.
  • die sich hineinfühlen oder – denken möchten, aus welchem Blickwinkel ihre Eltern oder Großeltern, überhaupt ältere Menschen, das Leben betrachten und tagtäglich bewältigen.
  • die wissen möchten, wie „Selbstfreundschaft“ – sich mit den Phänomenen des Alterns zu befreunden – gelingen kann.

Die eigene Deutung des Lebens ist der oberste Gerichtshof der Existenz, nur vor sich selbst hat ein Mensch sich für sein Leben zu rechtfertigen (aus Wilhelm Schmid, Gelassenheit).

Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche (Dietrich Bonhoeffer).
Dynamisch warten! Aktiv sitzen! Entschlossen schlafen! (Graffitto aus Berlin)

Workshop am 15. März von 10-18 Uhr
„Man könnte es für „Selbstsabotage“ halten … unbewußte Blockaden und Muster“

Dieser Workshop gibt Einblicke, wie die „Selbstsabotage“ funktioniert, um dann mit diversen Methoden an die Auflösung zu gehen. Blockaden zeigen sich als
~   Unangemessene Verhaltensweisen
~   Überzeugungen und Gedanken, mit denen wir uns selbst im Wege stehen
~   Ängste und Befürchtungen
~   Muster, die so gar nicht förderlich für uns sind, für unsere Gesundheit, unser Wohl
Die Methoden mit denen wir arbeiten werden: Eft (Klopfakupressur), wingwave® und andere – für mehr Lebensfreude und Gesundheit.
15. März, 10-18 Uhr, Raum Kiel, Investition: 120€ (incl. MwSt.)

www.zeit.de/2010/09/jesper-juul

.…für Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel und alle, die mit Kindern zu tun haben. Von „Eltern, die viel zu höflich sind. Kinder, die süchtig nach Lob werden. Und Familien, die das Glück erzwingen wollen“ handelt das interessante Interview mit dem dänischen Familientherapeuten Jesper Juul.

Es gibt vielerlei Lärme aber nur eine Stille. (Kurt Tucholsky)

Bewusstheit durch Bewegung® – mit der Feldenkrais®-Methode.

Ich habe gerade wieder erfahren wie angenehm es sein kann sich leichter, anders, müheloser zu bewegen.  Mit der Unterstützung von Leon Hahn habe ich alte einengende Bewegungsmuster aufgedeckt, neue Bewegungsabläufe gelernt und dabei auf sanfte Weise Beweglichkeit wieder entdeckt.  leonhahn@t-online.de, 04352 956581

Du machst keine Fehler, du untersuchst das Leben! (n. A. Zelinsky)
Drei Tage  Seminar „Neue Aufstellungsformate aus der Ukraine“ bei Aleksandr Zelinsky 

haben mir viele neue Impulse für meine Arbeit gegeben. Sowohl für Aufstellungsarbeit im Firmenkontext als auch für das Bearbeiten von persönlichen Themen profitiere ich von seinem Wissen und seinen Forschungen auf der Höhe der Zeit. Und es bereichert mich, wahrzunehmen und Teil zu haben, an dem was sich außerhalb mir bekannter (Länder)Grenzen  entwickelt.   

Traumatisierungen in der Schwangerschaft, während und nach der Geburt

In meiner Arbeit stoße ich häufig auf die Spuren traumatisierender Verletzungen aus vorgeburtlicher Zeit oder der Zeit um die Geburt herum. Ich nehme sie sehr ernst – sowohl auf der Seite der Mutter als auch auf der des Kindes. Oft werden diese „Erinnerungsspuren“ im weiteren Leben immer wieder aktiviert und führen zu seelischen Problemen, zu körperlichen Erkrankungen oder lang anhaltenden Stress-Reaktionen aller Art. Das kann dazu führen, dass man auch als Erwachsener noch an den Folgen leidet.

Mit traumalösend wirksamen Methoden helfe ich, die erlittenden Verletzungen zu entschärfen und Verbindungen zu lösen, so dass Heilungsprozesse in Gang kommen. Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie Fragen haben oder ich Sie unterstützen kann.

Die Ursachen für Traumatisierungen während einer Schwangerschaft und Geburt sind vielfältig. Erst seit relativ kurzer Zeit weiß man, wie sie und dass sie Auswirkungen auf das Überlebenssystem des Kindes haben. Während der Schwangerschaft von der Mutter erlebte emotionale Erschütterungen und Verletzungen, Erkrankungen, Unfälle, Operationen, Situationen, die das Leben von Mutter und/oder Kind bedrohen, können weitreichend in das Leben beider hinein wirken. Oft wird unterschätzt, dass Erlebnisse während der Geburt (z. B. Kaiserschnitt, Nabelschnur umwickelt, Reaktionen der Umgebung und vieles mehr) tiefe Spuren auf beiden Seiten hinterlassen.

Das ungeborene oder neugeborene Kind speichert die Erlebnisse bzw. damit verbundene Gefühle der Mutter als extreme Stressreaktion auf körperlicher, emotionaler, energetischer und auf unbewußter Ebene.
Nicht selten beeinflussen Traumatisierungen die Bindung zwischen Mutter und Kind. Nicht selten können sie Ursache einer Schwangerschaftsdepression oder Ähnlichem sein.

Einladend, inspirierend und ermutigend …

so wirkt der Vortrag Was wir sind und was wir sein könnten“ von Prof. Gerald Hüther auf mich und lässt meinen  Sonntagmorgen „gelingen“. Hüther hat dazu aufgefordert weiter zu erzählen, was er mit diesem Vortrag zum Ausdruck bringt.  Mich hat es so bewegt und angeregt, dass ich deshalb weitergebe, wo der Vortrag zu hören ist unter:  www.kapazunda.com.

Ist es sinnvoll, dass man mit über 60 Jahren noch Unterstützung durch Coaching oder therapeutische Behandlung annimmt? Ja, das macht Sinn!

Es ist noch gar nicht solange her, da wurde Psychotherapie jenseits des Alters von 50 Jahren als wenig erfolgversprechend von Therapeuten abgelehnt. Bis in die 1960er Jahre wurde eine Therapie jenseits der 40 nicht von der Kasse bezahlt. Heute ist das anders. Heute weiß man, dass sich das Gehirn jederzeit, ein Leben lang weiterentwickelt und Neues dazu lernt – das nennt man die Neuroplastizität des Gehirns.

Letzte Woche habe ich in Kiel im Flandernbunker einen Vortrag von Prof. Radebold zum Thema „Kriegskinder“ gehört. Er selbst gehört zu den Kriegskindern und hat als Psychotherapeut deutlich gemacht, wie wichtig es gerade für diese Generationen ist, die als Kinder den Krieg und die Nachkriegszeit erlebt haben, sich z. b. bei Ängsten und anderen Störungen therapeutische Hilfe zu suchen.  Wie wichtig es auch ist, die Konflikte und Probleme innerhalb der Familie an zuschauen und wenn möglich zu lösen, gerade auch mit den eigenen, erwachsenen Kindern. Diese Konflikte sind oft noch Folgen des Krieges – auch wenn der mittlerweile über 70 Jahre her ist. Und auch für die sogenannten Kriegsenkel macht es Sinn, sich den Problemen zu zu wenden und in die Familiengeschichte zu schauen. Und dadurch die Auswirkungen des Krieges und der Nachkriegszeit auf das eigene Leben zu erkennen und zu bearbeiten – hin zur Aussöhnung mit dem Schicksal der Eltern und dem eigenen.

Ich arbeite gerne und oft mit Patienten jenseits der 60. Dabei dienen mir meine umfangreichen Kenntnisse zum Thema „Traumatisierung“ und „Familienaufstellung“, viele Erfahrungen, die ich durch Familienaufstellungen und meine Arbeit gewonnen habe und Erfahrungen aus meiner eigenen Familiengeschichte, die, wie so typisch in Deutschland, nicht vom Krieg verschont geblieben ist.

Ich empfehle oft die Bücher der Autorin und Journalistin Sabine Bode:
„Kriegskinder, die vergessene Generation, Kriegskinder brechen das Schweigen“; „Nachkriegskinder, die 1950 Jahrgänge und ihre Soldatenväter“;
„Kriegsenkel, die Erben der vergessenen Generation“

Weitere Buchempfehlung

Das Buch „Körperschmerz-Seelenschmerz“  von der Orthopädin Hildegund Heinl habe ich mit großem Interesse gelesen und es hat mich sehr bewegt. Sie betrachtet Schmerzen des Bewegungssystems sowohl aus körperlichem als auch seelischem Blickwinkel.. Das Buch ist lebendig geschrieben, wissenschaftlich fundiert, mit vielen Fallbeispielen und „für Schmerzgeplagte eine hilfreiche und Augen öffnende Lektüre“.

Die Methoden, mit denen ich arbeite, sind geeignet und hilfreich den Seelenschmerz hinter dem Körperschmerz zu entdecken und zu lösen, was dann oftmals deutlich positiven Einfluss auf das körperliche Befinden hat. 

Neuer Name, neues Logo

Meine vielfältige Tätigkeit als Coach und Therapeutin sowie als Teamberaterin, Trainerin und Aufstellungsleiterin habe ich unter einer Überschrift zusammengefasst: WANDLUNGSMOMENTE. Dahinter steht der Gedanke, dass es WANDLUNGSMOMENTE sind, denen ich in allen Bereichen meiner Arbeit immer wieder begegne, und deren Entstehen und Verlauf ich professionell begleite.

Das sich entfaltende Farnblatt ist in Verbindung mit dem neugestalteten Schriftzug ein Sinnbild meiner beruflichen Praxis. Schließlich ist der Kern meiner Arbeit sich lohnender und gelingender Wandel – Veränderung und Entwicklung. Das Bild von der Pflanze, die sich dem Licht öffnet, zeugt von dem selben Bestreben.

Logo Wandlungsmomente

Buchtipp

Im Kösel Verlag erschienen: „Kinder verstehen – Born to be wild: Wie die Evolution unsere Kinder prägt.“ von Herbert Renz-Polster.

Renz-Polster beschreibt das Verhalten von Kindern aus dem Blickwinkel der Evolution und gibt unerwartete, verblüffende Antworten. Was uns heute oft als schwieriges und problematisches Verhalten erscheint, hat in früheren Zeiten geholfen zu überleben und sich zu behaupten.

Er sucht den Kompromiss die Bedürfnisse der Kinder und die Anforderungen des modernen Lebens an die Familie in Einklang zu bringen. Dieses Buch kann Eltern bei Ihrer Aufgabe und Erziehungshaltung unterstützen – den Kindern gerecht zu werden und den Alltag für die Eltern lebbar zu machen. Das Buch ist auch interessant für alle, die einmal Kind gewesen sind und wissen möchten welche Rolle die Evolution in ihrer Entwicklung gespielt hat.